Nachhaltiger Ackerbau

Unsere Äcker sind geprägt von leichteren, lehmigen Sandböden bis hin zu schweren Böden entlang der Elbe. Wir nutzen sie zur Nahrungs- und Futtermittelproduktion, teils nach ökologischem Landbau, größtenteils nach konventioneller Praxis. Auf unseren Feldern wachsen Marktfrüchte wie Raps, Weizen, Gerste, Roggen, Zuckerrüben und Körnermais. Unser Grünland, Maissilage und Getreideschrot dient als Futter für unsere Milchkühe.

Pachtland – Ihr regionaler und verlässlicher Partner

Landwirtschaftliche Flächen sind ein wertvolles Gut, das optimal genutzt werden sollte. Dabei spielen Aspekte wie Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit eine wichtige Rolle. Die Grundeigentümer haben eine große Verantwortung, den regionalen Anforderungen gerecht zu werden und gleichzeitig die Weichen für die Zukunft zu stellen. Wir als regionaler Partner unterstützen Sie bei der Entwicklung nachhaltiger Konzepte mit lokalem wirtschaftlichem Nutzen und unter Einbeziehung erneuerbarer Energien.

Unser Ackerbaujahr – Von der Saat bis zur Ernte

Das landwirtschaftliche Jahr ist geprägt von Arbeit auf und neben dem Acker. 13 Mitarbeiter werden direkt in der Pflanzenproduktion beschäftigt, drei in der Werkstatt und nochmal sechs in der Verwaltung für die Planung, Dokumentation und das Flächenmanagement. Täglich arbeiten wir für eine gelungene Ernte und höchste Qualitätsansprüche. Wir zeigen Einblicke in unser landwirtschaftliches Jahr:

  • Bodenbearbeitung & Aussaat

    Nach der Bodenbearbeitung folgt die Aussaat der jeweiligen Kultur. Hier wird der Grundstein für ein gesundes Pflanzenwachstum gelegt. Gerade in der Altmark ist dabei ein schonender Umgang mit der Ressource Wasser sehr wichtig. Schlagkräftige Maschinen helfen, den optimalen Aussaatzeitpunkt zu finden.

  • Pflanzenschutz

    An erster Stelle steht bei uns der integrierte Pflanzenschutz. Das heißt, wir versuchen Pflanzenschutzmittel auf das notwendige Maß zu reduzieren, durch z.B. eine angepasste Fruchtfolge, Sortenwahl oder eine mechanische Unkrautbekämpfung. Mithilfe des Schadschwellenprinzips reduzieren wir zudem Anwendungen und dank modernster Technik bringen wir Pflanzenschutzmittel punktgenau aus.

  • Düngung

    Als wichtigster Baustein für die optimale Bereitstellung von Nährstoffen für unsere Pflanzen dient Mist aus unserem Kuhstall und Schweinegülle eines Nachbarbetriebes. Dies führt zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. Darüber hinaus werten wir teilflächenspezifisch Bodenproben aus, um bedarfsgerecht düngen zu können. Auf den konventionellen Flächen wird der restliche Düngebedarf mineralisches bewerkstelligt.

  • Getreideernte

    Für das kurze Erntefenster der Ernte benötigen wir auch hier Schlagkraft. Einsatzfreudige Mitarbeiter, Erntetage bis in die Nacht, drei Großmähdrescher und eine optimale Erntelogistik helfen uns das Erntegut trocken in unsere betriebseigenen Lager zu bringen. Anschließend wird Stroh gepresst für unsere Rinderställe.

  • Futterbau

    Heu, Gras- und Maissilage bilden die Grundkomponenten für unsere Futterrationen und sorgen somit für höchste Qualitäten in unserer Milch. Dank unserer Eigenmechanisierung finden wir den bestmöglichen Zeitpunkt, um das Gras der Elbwiesen mähen, schwaden, häckseln und silieren zu können. Zusätzlich sorgt unsere Mühle für hofeigenes Getreideschrot in den Ställen.

Hier investieren Europa und Sachsen-Anhalt in die ländlichen Gebiete

Dieser Landwirtschaftsbetrieb bewirtschaftet Flächen nach den Vorgaben des KULAP in benachteiligten Gebieten und erhält dafür eine Ausgleichzahlung.